Gesund sitzen mit dem richtigen Schreibtischstuhl

Die Menschen verbringen heute sehr viel Zeit am Schreibtisch. Nicht nur im Berufsleben gibt es immer mehr sitzende Tätigkeiten. Nach der Arbeit im Büro sitzen viele Menschen mehrere Stunden am eigenen Schreibtisch zu Hause, wenn sie ihren Computer benutzen. Ein ergonomischer Schreibtischstuhl allein verhindert dann zwar noch nicht, dass Rückenprobleme auftreten.

Aber ein ergonomischer Schreibtischstuhl kann einen wichtigen Beitrag dazu leisten, dass der Rücken nicht schmerzt. Der Schreibtischstuhl muss zum Nutzer passen – und anpassbar sein. Beim Aussuchen des Schreibtischstuhls sollte man sich Zeit nehmen, denn man wird viele, viele Stunden auf ihm sitzen. Wie angenehm das wird, kann man beeinflussen. Daneben spielt das zur Verfügung stehende Budget eine Rolle, aber auch bei billigen Schreibtischstühlen gibt es wichtige Unterschiede.

Zur Auswahl des richtigen Schreibtischstuhls schreiben die Experten vom TÜV Rheinland in einer Pressemitteilung:

>>Die Deutschen haben es im Kreuz: Fast jedem Bundesbürger schmerzt im Laufe des Lebens der Rücken. Eine der häufigsten Ursachen: der falsche Stuhl am heimischen Schreibtisch. Gerade hier legen nur wenige Menschen Wert auf passende Sitzmöbel. Dabei reicht oft schon ein relativ kleines Budget von 150 bis 300 Euro für den richtigen Schreibtischstuhl aus. Beim Kauf sollten Verbraucher darauf achten, dass sich der Stuhl an den Nutzer anpassen lässt. „Neben der Rückenlehne sollten auch die Armlehnen und die Sitzhöhe individuell verstellbar sein“, rät TÜV Rheinland-Fachmann Peter Birkmann. Die Empfehlung des Experten: im Fachhandel kaufen. Denn auf professionellen Rat und das Probesitzen sollte man nicht verzichten.

Wichtig: Der Abstützpunkt für den unteren Rückenbereich sollte sich individuell einstellen lassen und die natürliche Krümmung der Wirbelsäule unterstützen. Dabei sollte die Lehne flexibel sein und Bewegungen mitmachen. Damit das Gleichgewicht nicht leidet, muss der Stuhl ein großes Fußkreuz für ausreichende Standsicherheit bieten. Um den heimischen Fußboden zu schonen, lohnt auch ein Blick auf die Rollen. Es gilt die Devise: weiche Rollen für harten Boden wie Parkett oder Laminat, harte Rollen für weiche Böden wie Teppich. Orientierung beim Kauf des neuen Stuhls bietet außerdem das GS-Zeichen für geprüfte Sicherheit, das auch TÜV Rheinland vergibt. Ein besonderes Qualitätsmerkmal stellt zusätzlich das TÜV Rheinland-Siegel „Ergonomie geprüft“ dar. Dazu muss das Budget aber üppiger ausfallen: Die Preise entsprechender Bürostühle beginnen erst bei 500 Euro.

Neben dem geeigneten Stuhl ist auch die richtige Sitzhaltung eine wichtige Stellschraube gegen Rückenschmerzen. Dynamisches Sitzen – also häufige Positionswechsel, sich räkeln und strecken – verhindert eine einseitige Belastung der Muskulatur. Daneben hilft es, gerade, aber entspannt zu sitzen. Der Rücken sollte dabei an der Rückenlehne anliegen, die Füße komplett auf dem Boden stehen und die Winkel an Knie und Becken bei 90 Grad liegen. Rückenbewusste Menschen sollten auch immer wieder aufstehen und sich bewegen. Denn: Die Wirbelsäule braucht Abwechslung. Sie muss sich ausruhen dürfen, aber auch gefordert werden.<<

Über Oliver Springer 351 Artikel

Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik …

Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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