Warum eine eigene E-Mail-Domain sinnvoll ist

Warum sollte man Geld für eine eigene Mail-Domain ausgeben, wenn man so viele kostenlose E-Mail-Dienste zur Auswahl hat? Was kann man mit einer eigenen E-Mail-Domain machen, was einem ein Freemailer nicht ermöglicht?

Für viele Zwecke sind kostenlose E-Mail-Anbieter eine gute Wahl. Wo ein professioneller Eindruck wichtig ist, entscheidet man sich im Zweifel lieber für eine eigene E-Mail-Domain. Wer eine eigene Website betreibt, bekommt umfangreiche Möglichkeiten rund um E-Mail meistens schon von seinem Webhoster geboten. Aber auch einige E-Mail-Dienste lassen sich mit einer eigenen Mail-Domain verwenden.

Ein wichtiger Aspekt ist der Schutz der eigenen Daten: Möchte man bestimmte Daten wirklich Unternehmen wie Google oder Facebook anvertrauen – vor allem mit Blick auf die vielen Daten, über die diese Firmen sowieso schon verfügen? Bei speziellen E-Mail-Anbietern sieht das schon etwas anders aus.

Die Experten der c’t ermuntern im aktuellen Heft zum Umstieg auf eine eigene E-Mail-Domain. In der Pressemitteilung lesen wir:

>>Wer den Dienst eines Freemailers nutzt, kann schon mal erleben, dass dieser seinen E-Mail-Service komplett aufgibt – so geschehen etwa bei Lycos. Dann ist auch die Mail-Adresse weg. Mit der eigenen Domain hingegen behält man seine E-Mail-Adresse garantiert für immer. Anwender müssen vor dem Umstieg keine Scheu haben: Die Mail-Domain lässt sich auch mit geringen Vorkenntnissen problemlos einrichten und verwalten, schreibt die Computerzeitschrift c’t in ihrer aktuellen Ausgabe 3/12.

Eine eigene Mail-Domain bekommt man bei allen großen Hostern. Steht die Entscheidung für einen Anbieter fest, müssen Anwender nur wenige Schritte für einen reibungslosen Umzug beachten: „Die Zugangsdaten für das E-Mail-Konto erhält man vom Anbieter. Damit richten Anwender wie gewohnt ihr E-Mail-Programm ein“, erklärt c’t-Redakteur Urs Mansmann. Natürlich können die E-Mails auch über den Webbrowser auf der entsprechenden Website abgerufen werden. Die alte E-Mail-Adresse sollte man weiterhin im Auge behalten. Eine automatische Antwort weist die Kommunikationspartner auf die neue Adresse hin.

Der Umstieg auf die eigene Domain bietet viele Vorteile: Für vergleichsweise geringe Gebühren bekommen Anwender außer der eigens ausgesuchten Domain ein paar Postfächer, höhere Leistung und mehr Speicherplatz. „Vor Vertragsabschluss sollte man in Ruhe die aktuellen Angebote mit den eigenen Bedürfnissen abgleichen“, rät Mansmann. Anwender, die vorrangig mobil auf ihre Mails zugreifen wollen, sollten auf spezielle E-Mail-Apps oder die Unterstützung mobiler Seiten achten.

Bei der Suche nach einem freien Domain-Namen ist Fantasie gefragt, denn selbst sehr seltene Nachnamen sind meist bereits vergeben: „Wenn ein Name in Deutschland nicht mehr frei ist, dann vielleicht in einem anderen Land. Auch durch geschickte Kombinationen kann man sich noch einen attraktiven Domain-Namen sichern“, beschreibt Urs Mansmann.<<

Eine Leseprobe zum Thema mit mehr Informationen sind auf der Website der c’t in einem Artikel zu finden.

Über Oliver Springer 353 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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