Gute Vorsätze – Ziele nicht zu hoch stecken

Habt Ihr gute Vorsätze für 2012 gefasst? Könnt Ihr Euch noch daran erinnern, um was es ging? Gute Vorsätze sind schnell vergessen, wenn einen der Alltag erst wieder eingeholt hat.

Ich bin deshalb auch dafür, lieber schriftlich zu planen, also einen Jahresplan aufzustellen, statt nur gute Vorsätze zu fassen. Seine Wünsche schriftlich festzuhalten, ist ein sinnvoller Schritt. Allein schon, seine Ziele halbwegs genau formulieren zu müssen, ist ein großer Vorteil. Am besten überlegt man sich bei seiner Jahresplanung schon, wie man diese Ziele verwirklich kann. Erste konkrete Schritte festzuhalten, kann sehr nützlich sein.

Ehrgeizige Ziele können zwar besonders motivieren und die Willenskraft anregen, aber das funktioniert nicht bei jedem. Meistens ist es besser,  etwas kleinere Brötchen zu backen. Langfristig sollte man sich meiner Ansicht nach ruhig Großes vornehmen, doch wenn es um die Ziele für einen kurzen Zeitraum geht, sollte man darauf achten, nicht zu viel auf einmal zu wollen. Erfolge motivieren, weiterzumachen. Fehlschläge sind eher entmutigend.

Es mit den guten Vorsätzen nicht zu übertreiben, rät diesen Monat auch der TÜV Rheinland. In einer Presseinfo heißt es:

>>Sie wollen mehr Sport treiben, sich gesünder ernähren und mit dem Rauchen aufhören – und das alles von einem Tag auf den anderen. Auch zum Jahreswechsel 2011 haben wieder Millionen Deutsche gute Vorsätze. Dass aber die wenigsten davon die ersten Tage des neuen Jahres überdauern, erklärt TÜV Rheinland-Medizinierin Dr. Ulrike Roth so: „Viele Menschen wollen in zu kurzer Zeit zu viel erreichen und überfordern sich damit.“ Die größte Gefahr sei es dann, aus Frust über den inneren Schweinehund in alte Muster zu verfallen. Die Gesundheitsexpertin rät deshalb zu realistischen Zielen.

Wer etwa lange keinen Sport getrieben hat, sollte demnach mit geringer Belastung starten und sich langsam steigern, um das Verletzungsrisiko von Bändern und Sehnen so gering wie möglich zu halten. Zum Einstieg für Couch-Potatoes eignet sich das Walken: Spaziergänge mit gesteigerter Schrittgeschwindigkeit. Dr. Roth empfiehlt, mit drei 30-minütigen Trainingseinheiten pro Woche zu starten. „Wichtig ist eine regelmäßige moderate Belastung, die den Körper nicht überlastet“, erklärt die Gesundheitsexpertin. Vor der ersten Einheit sollten Untrainierte aber vorsichtshalber mit ihrem Hausarzt sprechen oder bei ihrer Krankenkasse Ratgeber anfordern. Gleiches gilt für Menschen, die ihre Ernährung umstellen wollen. Generell sieht eine ausgewogene Ernährung so aus: Gemüse und Obst sollten jeden Tag, mageres Fleisch und Fisch regelmäßig auf dem Speisezettel stehen. Zusätzlich zum Essen pro Tag 1,5 bis 2 Liter trinken. Am besten Wasser, ungesüßten Tee und verdünnte Säfte. Auch wer mit dem Rauchen aufhören will, sollte sich ruhig Unterstützung in einer Gruppe oder bei einem Mediziner suchen.

Grundsätzlich gilt bei allen guten Vorsätzen: Man muss wirklich wollen. Andernfalls droht ein schnelles Ende. Unterstützung von außen kann dabei helfen, am Ball zu bleiben. Wer Freunde einweiht oder seine guten Vorsätze zu zweit angeht, erhöht seine Chancen erheblich. Die Umsetzung guter Vorsätze ist ohnehin nicht an den Jahreswechsel gebunden, findet Dr. Roth. „Für den Entschluss, gesünder zu leben, ist jeder Tag im Jahr der beste Tag“, sagt die Gesundheitsexpertin von TÜV Rheinland.<<

Über Oliver Springer 351 Artikel

Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik …

Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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