Tipps zu Schlafstörungen

Von der Wichtigkeit guten Schlafs muss man wohl niemanden erst überzeugen, besonders nicht diejenigen, die unter Schlafstörungen leiden.

Allerdings ist es durchaus sinnvoll, gewissermaßen bewusst die Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv um dem Schlaf förderliche Rahmenbedingungen zu kümmern. Wenn der Schlaf nicht von alleine kommt, stehen einem vielfältige Möglichkeiten zum Nachhelfen offen. In diesen hektischen Zeiten, in denen viele Menschen unter ständiger Erreichbarkeit leiden und Burnout längst keine Managerkrankheit mehr ist, ist es kein Wunder, dass viele Menschen sich schlecht entspannen können und dann mit dem Einschlafen oder Durchschlafen Probleme haben.

Das Portal NetDoktor.de gibt Tipps bei Schlafstörungen:

>>Die einen liegen abends stundenlang wach, die anderen schrecken irgendwann in der Nacht hoch und wälzen sich dann rastlos von einer Seite zur anderen – viele Menschen sind in der Nacht aktiver, als ihnen lieb ist. In den Industrienationen leiden etwa 10 bis 20 Prozent der Bevölkerung unter Problemen beim Ein- oder Durchschlafen.

Wie lange man schlafen sollte, ist ganz unterschiedlich. Denn jeder Mensch hat ein anderes Schlafbedürfnis. Außerdem ist es normal, während der Nacht ein- oder zweimal aufzuwachen. Und mit zunehmendem Alter wird der Schlaf bei jedem Menschen weniger tief, wodurch man leichter aufwacht. Solche Informationen helfen Betroffenen, die eigenen Schlafprobleme entspannter zu sehen. NetDoktor.de, Deutschlandes größtes Gesundheitsportal, gibt Tipps, wie man Schlafstörungen in den Griff bekommen kann:

· Entspannung vor dem Schlafengehen hilft beim Einschlummern. Versuchen Sie es zum Beispiel mit Phantasiereisen, Autogenem Training oder einfach sanfter Musik. Damit stoppen Sie auch aufwühlende Grübeleien, die garantiert jeden Schlaf vertreiben.

· In der Hoffnung, den versäumten Schlaf nachzuholen, verbringen manche Menschen mit Schlafproblemen zu viel Zeit wach im Bett. Hier hilft eine angeleitete Bettzeiteinschränkung: Der Aufenthalt im Bett wird auf höchstens sieben Stunden pro Nacht beschränkt. Schlafen Sie insgesamt 85 Prozent dieser Zeit (also knapp sechs Stunden), dürfen Sie in der nächsten Woche 15 Minuten länger im Bett verbringen. Wenn nicht, wird die Bettzeit weiter verkürzt.

· Die Liste der schlaffördernden Medikamente und Substanzen umfasst ganz unterschiedliche Wirkstoffgruppen – von Antidepressiva bis hin zu pflanzlichen Mitteln wie Baldrian. Je nach Wirkstoff können Schlafmittel aber eine Medikamentensucht auslösen. Solche Präparate sollten daher maximal für vier Wochen eingenommen und nicht ohne begleitende nichtmedikamentöse Therapie eingesetzt werden.

· Es gibt es eine ganze Reihe von Verfahren, die bei Schlafstörungen helfen und oft wirksame Alternativen zu Medikamenten darstellen. So lernen Sie etwa mithilfe einer Hypnosetherapie, sich zu entspannen, was das Einschlafen erleichtert. Mit etwas Übung können Sie zuhause auch eine Selbsthypnose durchführen.

· Auch eine homöopathische Behandlung bietet sich an: Je nach Persönlichkeit des Patienten können zum Beispiel Passionsblume, Kaffeebohne oder Frauenschuh in verschiedenen Verdünnungen helfen. Mitunter kann es etwas dauern, bis das individuell passende Mittel gefunden ist.<<

Mehr Infos zu Schlafstörungen und zum Thema Schlaf sind in einem Special auf Netdoktor.de zu finden.

Über Oliver Springer 351 Artikel

Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik …

Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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