Gute Vorsätze am besten sofort umsetzen

Der erste Monat 2011 ist bald vorüber. Wie steht es mit Euren zum Jahreswechsel gefassten guten Vorsätzen? Habt Ihr sie schon vergessen oder seid Ihr dabei, sie umzusetzen und könnt nach dem ersten Monat eine erste erfolgreiche Bilanz ziehen?

Wenn es bis jetzt noch nicht geklappt hat, ist das kein Grund, bis zum nächsten Jahreswechsel zu warten. Rückschläge gehören zum Leben dazu, man darf sich vor allem nicht entmutigen lassen. Es ist eine gute Idee, die eigenen Ziele für 2011 jetzt noch einmal zu überdenken, denn mit etwas Abstand kann man eine Situation besser einschätzen. Zu kleine Brötchen sollte man zwar nicht backen, doch bei allen großen Vorhaben sollten Zwischenziele bestimmt werden. Keinesfalls sollte man das Ganze schleifen lassen, denn denn je eher man aktiv wird, desto besser stehen die Chancen, erfolgreich etwas zu verändern und seinen guten Vorsätzen Taten folgen zu lassen.

Über den Umgang mit guten Vorsätzen schreibt das Magazin VITAL:

>>Gute Vorsätze dauerhaft umzusetzen ist schwer. Wie das Fitness- und Gesundheitsmagazin VITAL in seiner aktuellen Ausgabe (2/11; EVT: 19. Januar) berichtet, hat sich fast jeder Zweite schon nach drei Monaten von seinen Neujahrsvorsätzen verabschiedet. Einige einfache Tipps aber können helfen, am Ball zu bleiben. Übrigens darf man ruhig mehrere Ziele zugleich anpeilen – sofern diese sich nicht gegenseitig blockieren. Wichtig ist nur, dass man wirklich jeden Tag aktiv an einem dieser Ziele arbeitet.

Davor allerdings sollten Veränderungswillige ihre Motivation klären. Denn nur wenn das Ziel ihren innersten Bedürfnissen entspringt, lohnt sich die Mühe. Beruht es dagegen auf äußeren Einflüsterungen, wird die Motivation für eine dauerhafte Veränderung nicht ausreichen. Ist das Ziel klar umrissen, heißt die Devise: „Sofort“. Studien zeigen, dass Menschen, die ein Vorhaben umsetzen wollen, innerhalb von 72 Stunden damit beginnen und einen ersten Schritt unternehmen müssen!

Wer sein Fernziel wirklich erreichen will, sollte sich zudem Zwischenetappen setzen und in einen realistischen Zeitrahmen setzen. Ansonsten droht Überforderung. Auch kleine Sünden und unvermeidbare Durchhänger muss man einkalkulieren. Hat der innere Schweinehund tatsächlich mal gesiegt, ist dies nur ein Grund mehr, sich wieder auf seine Ziele und Motive zu besinnen und sofort neue Zwischenschritte festzusetzen.

Wer fürchtet, nicht genug Selbstdisziplin zu haben, kann beruhigt sein. Das mühsame Ringen um Veränderung währt nur begrenzte Zeit, danach entscheidet der Faktor Gewohnheit. Wissenschaftler gehen davon aus, dass ein neues Verhalten nach 21-maliger Wiederholung zur Gewohnheit wird. Nach drei Wochen ist das Unterbewusstsein also umprogrammiert – und der innere Schweinehund besiegt.<<

Über Oliver Springer 350 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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