Gesunder Übermut tut gut

Zum Glück wissen wir zu Beginn meist nicht, wie kompliziert eine Aufgabe am Ende womöglich wirklich ist. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich sagen, dass ich neue Projekte weit weniger motiviert angehen würde, wüsste ich zu Beginn schon, wie komplex die Sache noch wird und was für Schwierigkeiten sich noch ergeben werden.

Mal ehrlich, würden wir das alles schon kommen sehen, würden wir vieles gar nicht erst anpacken. Der Mut würde uns verlassen. Oder zumindest die Begeisterung und damit würden wir viel von unserer Kraft verlieren.

Um es uns also nicht schwerer als nötig, sondern leichter zu machen, ist eine gute Portion gesunden Übermutes – oder nennen wir es gesunder Selbstüberschätzung – sehr hilfreich. Das gibt uns einen Motivationsschub, der gerade in der Startphase besonders wichtig ist.

Deshalb sollten wir uns hier im Zweifel nicht bremsen, sondern selbst bestärken. Das heißt nicht, mögliche Probleme und Schwierigkeiten zu leugnen. Im Gegenteil lässt sich durch rechtzeitige Voraussicht oft vermeiden, dass ein kleines Problem zu einem großen heranreifen kann.

Worauf es mir ankommt, ist: die Schwerpunkte richtig zu setzen! Unsere Fantasie können wir dafür verwenden, um uns Schwierigkeiten in allen gemeinen, fürchterlichen Einzelheiten auszumalen und genauso, um uns unseren Erfolg und die Freude daran lebhaft vorzustellen.

Verwenden wir den meisten Teil davon für die positiven Vorstellungen!

Über Oliver Springer 349 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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