Mach die Welt besser – Kalender für 2008 (Rezension)

Ein Kalender wie gemacht für billigberaten!

Kleine Taten bewegen oft mehr als große Worte. Der Kalender „Mach die Welt besser – Praktische Tipps für uns alle“ hält für jeden Tag im Jahr eine kleine Aufgabe bereit, um die Welt ein Stück besser zu machen. Mal ist es ein Umwelttipp, mal geht es um das menschliche Miteinander, dann um soziale Gerechtigkeit und dann und wann auch um die Verbesserung der eigenen Lebensqualität.

Die meisten Tipps sind leicht und ohne großen Aufwand umsetzbar. Ausnahmslos alle umzusetzen zu wollen, wäre dennoch ein zu ehrgeiziges Programm.

Spätestens nach Ablauf des Jahres wird dieser Harenberg-Kalender zwei Dinge verdeutlicht haben: Anderen, der Umwelt oder sich selbst etwas Gutes zu tun, ist gar nicht so schwer – man muss es nur tun. Anstatt einen ganz großen Plan aufzustellen, der vielleicht nie in die Tat umgesetzt wird, könnte es besser sein, dort anzufangen, wo man gerade steht, denn jeder kann etwas tun.

Mit einer kleinen Aktion, so die zweite Erkenntnis, ist es nicht getan. Wer sich eine bessere Welt wünscht, hat jeden Tag zu tun. Besser als mit einem Tageskalender lässt sich das kaum symbolisieren. Ob wir das als Last erleben, als täglich erhobenen Zeigefinger oder ob wir es als eine tägliche Ermutigung erleben, vielleicht sogar als sinnstiftend für unser Leben, hängt von unserer Situation und unserer Einstellung ab.

Natürlich lässt sich darüber streiten, was eine bessere Welt eigentlich ist und ob die Welt (aus philosophischer Sicht) nicht bereits perfekt ist. Dieser Harenberg-Kalender verfolgt jedoch einen so pragmatischen Ansatz, dass sich in den seltensten Fällen ernsthaft darüber zu streiten lohnt.

Über Oliver Springer 379 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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