Englisch lernen mit The Grooves

Mehr Sinne und den Lernenden auch emotional anzusprechen ist ein Rezept, das mit diesem Sprachtraining aufgeht. Unter dem Titel „Englisch lernen mit The Grooves“ der Sprachenspezialist digital publishing eine Ganze Serie zum Erlernen von Alltagsenglisch im Angebot. Wir haben uns die „Best Of“ angesehen, die einen Überblick über die bisher erschienenen Themen der Reihe bietet.

Groovende, poppige Jazzstücke bilden bei diesem Englischkurs mehr als nur einen Musikteppich. Die Sprecher surfen geradezu auf der Welle der Musik und verbreiten gute Laune. So lernt es sich angenehmer und leichter.

Als ich nur davon gelesen hatte, war ich skeptisch. Das könnte sehr peinlich, sehr unangenehm werden, war meine Befürchtung. Hauptsache Musik und gute Laune, das Lernen kommt schon von allein. Und was gute Stimmung auf gut Deutsch heißt, wollte ich mir lieber nicht vorstellen.

Die professionelle Umsetzung hat mich allerdings bereits nach wenigen Minuten überzeugt. Hier wurde offenbar nicht gespart, sondern auf Qualität gesetzt, was gleichermaßen für die Sprecher und die Musiker gilt.

Vokabeln und Redewendungen vermittelt „Englisch lernen mit The Grooves“ anhand typischer Gesprächssituationen, weil sich Wissen im Zusammenhang besser lernen lässt. Mit typischem Vokabelpauken hat dieser innovative Kurs nicht mehr viel gemein – außer den ständigen Wechsel zwischen Deutsch und Englisch.

Einen gewissen Grundwortschatz der Englischen Sprache sollte man für dieses Fremdsprachentraining mitbringen, wobei es reichen dürfte, in der Schule einige Jahre Englisch gehabt zu haben. Im Booklet sind die kompletten Texte zweisprachig abgedruckt, wobei das, was konkret vermittelt werden soll, fett gedruckt ist.

Ist „Englisch lernen mit The Grooves“ auch für Fortgeschrittene geeignet? Ja, denn mit diesen CDs wird man gezielt auf Alltagssituationen vorbereitet. In der Schule mag man noch so gut berühmte Kurzgeschichten analysiert haben, für eine lockere Plauderei in der Kneipe oder beim Flirten wurde man so nicht trainiert.

Die Musik ist immer auf die jeweilige Situation abgestimmt. Das ist sehr gut, doch die große Stärke eines musikalischen Sprachkurses ist gleichzeitig seine größte Schwäche: Entweder man mag die Musik oder nicht.

Wie bei allen Audio-Sprachkursen lässt sich auch mit diesem parallel bei der Ausführung anderer Tätigkeiten lernen. Das Autofahren halte ich dabei für wenig geeignet, doch beim Abwaschen, Spazieren, Tapezieren, Staubwischen usw. ist es sehr empfehlenswert. Eines hat „Englisch lernen mit den Grooves“ den klassischen Sprachkursen auf CD dazu voraus: Die Musik vieler Kapitel eignet sich nicht nur als Lernmotivator, sondern auch als Antrieb bei den täglichen Fitnessübungen. Kommt zur Musik auch noch die körperliche Bewegung, lernt es sich noch ein Stückchen besser.

FAZIT: Locker die Basiskenntnisse erweitern oder einfach nur vor langer Zeit Gelerntes aufzufrischen, geht mit diesem Sprachtraining völlig zwanglos. Die vom Hersteller vorgesehenen 16,90 € sind bei „Englisch lernen mit The Grooves“ gut angelegt.

Über Oliver Springer 353 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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