start! english A1 (Rezension)

20 Minuten täglich lernen. Mit „start! english“ soll es bei diesem geringen Zeitaufwand möglich sein, das nötige Englisch-Wissen für das europäische Sprachenzertifikat TELC A1 in 42 Tagen zu erwerben.

Dieser Anfängerkurs setzt keine Vorkenntnisse voraus. Wer schon über ein wenig Basiswissen verfügt, wird dieser enge Zeitrahmen reichen, ansonsten mag es ein wenig länger dauern. Der Wunsch, bloß keine Minute zuviel darauf zu verwenden, dürfte indes gar nicht aufkommen, denn so abwechslungsreich und motivierend, wie „start! english“ gestaltet ist, wird man kaum so oft zur Uhr schauen wie damals in der Schule, als man sich bloß wünschte, dass die Qual bald ein Ende haben möge.

Sicher gibt es auch guten Englischunterricht in der Schule. So ansprechende Lehrmaterialien wie bei „start! english A1“ sind dort jedenfalls nicht Standard. In der stabilen Schachtel befinden sich ein sehr ansprechendes Lehrbuch, eine Box mit 5 CDs (4 Audio CDs, 1 CD-ROM mit der Software) sowie die Anleitung für die Software.

Die Software muss nicht installiert werden, sondern läuft direkt von CD. Damit der Computer für den Lernenden den Überblick behält, was er schon gelernt hat, werden Informationen darüber auf der Festplatte gespeichert. Die Anforderungen an die Hardware sind gering. Ohne Headset bzw. Mikrofon und Lautsprecher sollte man aber nicht beginnen.

Bei „start! english A1“ handelt es sich um einen modernen Kurs für Erwachsene, bei dem die Lernenden entsprechend Ernst genommen werden. Die oft ungeliebte Grammatik wird im Hintergrund gehalten und soll sich aus dem Zusammenhang ergeben. Ob das auf Dauer die beste Methode ist, muss wohl jeder für sich selbst entscheiden. Aber eines ist klar: Als Kind lernt man seine Muttersprache auch nicht über Grammatik-Regeln, sondern durch Anwendung in der Praxis. Auch deshalb ist die Ausrichtung an lebensnahen Situationen bei diesem Kurs zu begrüßen.

Ein früher durchaus gewichtiges Argument gegen das Lernen am Computer sticht nicht mehr: Eine Sprache lernt man durch sprechen und der Computer…ja, inzwischen kann er die Aussprache besser überprüfen als ein Lehrer und ist dabei unendlich geduldig. Die über das Mikrofon nachgesprochenen Wörter und Sätze analysiert die Software und gibt prozentgenau an, wie nah der eigene Versuch am Original ist. Bei ganzen Sätzen erfährt man nicht nur, wie gut der Satz als Ganzes gesprochen wurde, sondern erhält eine grafische Auswertung Wort für Wort.

Vor allem wer sich selbst nicht für ein Sprachengenie hält und daher nicht so gerne vor der Gruppe spricht, kann allein vor dem PC ungeniert üben. Der PC fängt nicht an zu kichern und zu tuscheln.

Mit der Software lernt es sich am effizientesten, doch als Ergänzung sind die 4 Audio-CDs sehr sinnvoll. So lässt sich auch unterwegs oder dort, wo kein Computer zur Verfügung steht, lernen – und sei es nur zur Wiederholung.

Getestet haben wir den Englisch-Kurs dieser Reihe. Für Französisch, Spanisch und Italienisch hat der Sprachenspezialist digital publishing entsprechende Kurse nach demselben erfolgreichen Konzept im Angebot.

FAZIT: „start! english A1“ ist eine sehr gute Wahl für alle, die beim Englisch-Lernen ganz am Anfang stehen oder vor einer Erweiterung ihrer vorhandenen Kenntnisse ihr Grundwissen auffrischen wollen.

Über Oliver Springer 353 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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