Schwierige Briefe perfekt schreiben (Rezension)

Wer schreibt schon gerne „schwierige“ Briefe? Mahnungen, Absagen, Kondolenzbriefe und Antworten auf Beschwerden sind nicht unbedingt das Tageshighlight im Büroalltag. Entsprechend gern wird aufgeschoben und an jemanden delegiert, der sich nicht dagegen wehren kann.

Dabei liegen gerade hier ganz besondere Chancen, z. B. wenn es darum geht, einen verärgerten Kunden nicht zu verlieren. Wo meist allenfalls Schadensbegrenzung betrieben wird, sieht Michael Brückner sogar die Chance, das eigene Image nachhaltig zu verbessern. Es kommt darauf an, die Adressaten als Menschen zu betrachten und als solche ernst zu nehmen, auf ihre Bedürfnisse einzugehen und gleichzeitig – das ist kein leichter Balanceakt! – die eigenen Interessen zu wahren. Mit Textbausteinen und Bürokratendeutsch macht man keine Punkte.

Der Autor bringt die Dinge auf den Punkt. Deshalb sind die knapp 80 Seiten (A4) mit 21,80 € auch nicht überbezahlt. „Schwierige Briefe perfekt schreiben“ aus der Edition PRAXIS.WISSEN von BusinessVillage ist die gut geschriebene Anleitung eines Praktikers.

Über Oliver Springer 379 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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