S. A. D. KlingeltonStudio (Rezension)

Mit dem Namen „S. A. D. KlingeltonStudio“ hat der Hersteller aus Ulm ein wenig zu dick aufgetragen. Von einem „Studio“ erwarte ich mehr. Dennoch ist diese Software genau das, was mir noch gefehlt hatte.

Rippen, Schneiden, Übertragen – das sind in der Tat die drei wichtigen Funktionen, wenn es darum geht, Sounds als Klingeltöne auf’s eigene Handy zu bringen. Der zweite Punkt, das Schneiden, ist jedoch etwas spartanisch ausgefallen, das geht mit einem einfachen Soundeditor einfach besser. Angesichts des niedrigen Preises von im Testzeitpunkt 9,99 € will ich allerdings auch das Schneiden nicht zu sehr kritisieren.

Begeistert bin ich vom Auswählen und Übertragen, denn wenn ich einfach fertige Sounds vom PC auf mein Handy (getestet mit Nokia 6230) übertragen möchte, schlägt das „S. A. D. KlingeltonStudio“ meine bisher verwendete Software ganz locker. Entweder per Infrarot oder Bluetooth werden die Sounds übertragen und – gleichzeitig – ins vorher ausgewählte Format (WAV, MP3, SMAF/MMF) umgewandelt.

Die Kurzanleitung im PDF-Format wird kaum jemand benötigen, denn die Bedienung des Programms ist sehr leicht.

Wer die Möglichkeit hat, per Infrarotschnittstelle oder via Bluetooth Töne auf sein Handy zu übertragen, findet im „S. A. D. KlingeltonStudio“ ein simples, aber hilfreiches Werkzeug. Bei einem Preis von nur 9,99 € lohnt sich die Mühe, nach kostenlosen Alternativen im Netz zu suchen, meiner Meinung nach kaum, denn zumindest in unserem Test hat das „S. A. D. KlingeltonStudio“ auf Anhieb funktioniert. Einfach so ohne Probleme. Knapp zehn Euro sind da eine gute Investition.

Über Oliver Springer 353 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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