Das inoffizielle DBox-Buch (Rezension)

„Das inoffizielle DBox-Buch“ von E. F. Engelhardt beweist, wie viel sich auch aus technischen Geräten, die schon einige Jahre auf dem Markt sind, herausholen lässt, wenn man frische Software aufspielt. Um Premiere zu gucken, reicht zwar die Normalausstattung, aber die lästig langen Umschaltzeiten gefallen wohl niemandem. Außerdem kann die Box einiges mehr, wenn man es ihr beibringt.

Sowohl die alte DBox 1 als auch die etwas jüngere DBox 2 sind lernfähig, lassen sich mit einem speziellen Linux-Betriebssystem Namens „Neutrino“ versehen. Allerdings kann es sein, dass der Empfang von Premiere-Programmen dann nicht mehr im Einklang mit den AGB von Premiere steht. Doch diese Programme sind schließlich nicht die einzigen, die über eine DBox geschaut werden können.

In Verbindung mit einem Computer lässt sich die DBox auch als Videorecorder-Ersatz und dann natürlich auch zum Anschauen der auf Eurer Festplatte gespeicherten Aufnahmen nutzen. Wie sinnvoll der Einsatz als MP3-Player und einfache Spielekonsole sind, muß wohl jeder für sich selbst entscheiden. Unstrittig dagegen dürfte sein, dass die Bearbeitung der Senderlisten im Normalzustand der DBox nicht gerade ein Maximum an Komfort bietet, um es zurückhaltend auszudrücken. „Das inoffizielle DBox-Buch“ aus dem Franzis-Verlag zeigt Euch, wie das ganz bequem geht.

Schritt für Schritt erklärt der Autor auf etwas weniger als 200 Seiten, wie Ihr vorgehen müsst und zeigt dazu zahlreiche Abbildungen (allerdings nur in schwarzweiß). Dabei werden die Unterschiede zwischen den Verschiedenen Varianten der DBox berücksichtigt. Die 14,95 € für „Das inoffizielle DBox-Buch“ sind gut angelegt, wenn Ihr Euch einen Umbau vorgenommen habt, denn schließlich wollt Ihr am Ende eine verbesserte, keine defekte Box.

Darüberhinaus liegt dem Buch eine CD-ROM mit Software bei, so dass Ihr das, was Ihr braucht, nicht erst aus vielleicht wenig vertrauenswürdigen Quellen aus dem Netz zusammensuchen müsst.

Über Oliver Springer 387 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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