Das große Buch Outlook 2003, 2000, XP (Rezension)

Das Leben ist kompliziert genug. Da sollte man mit der Software, mit der man sein Leben organisiert, nicht vor weiteren Rätseln stehen. Das Programm „Outlook“ von Microsoft ist Dreh- und Angelpunkt der Organisation von Millionen Menschen in Deutschland. Nicht nur E-Mails, auch Termine, Kontakte und Aufgaben werden jeden Tag damit geplant.

Nicht zuletzt aufgrund seiner vielen Möglichkeiten ist es aber auch ein wenig kompliziert, sich zurechtzufinden bzw. mehr als nur ein paar Standardfunktionen zu nutzen. So bleibt es bei vielen Usern nur ein besseres E-Mailprogramm, ohne dass die unzähligen Möglichkeiten ausgeschöpft oder auch nur ausprobiert würden. Microsoft selbst liefert in den meisten Lizenzversionen überhaupt keine Anleitung mit, also kommt man um ein gekauftes Handbuch nicht herum.

In der Reihe „Das große Buch“ ist bei Data Becker ein gelungener Wegweiser durch die Welt von „Outlook“ erschienen. Keine Angst, sooo groß ist das auch nicht, andere Verlage bringen da mehr auf die Wage. Andererseits reicht eine Kurz-Anleitung nicht, wenn man mehr als nur die ersten Schritte gezeigt bekommen möchte. Data Becker hat hier die goldene Mitte gefunden: Mit seinen rund 480 Seiten lässt es nicht allzu viele Fragen offen. Andererseits ist es auch nicht so groß und schwer, dass man nur ungern danach greifen würde. Das ist wie beim Einkaufen mit dem Auto: Ein Kombi oder Kleinbus ist meistens perfekt. Klar lässt sich in einen Truck mehr einladen, aber der wäre in den meisten Fällen völlig überdimensioniert und unpraktisch.

Wie in der ganzen Reihe „Das große Buch“ ist auch das Werk zu „Outlook“ super übersichtlich. Es gibt genügend Abbildungen, die Seiten sind nicht überladen, die Abschnitte sinnvoll gegliedert. Ich habe mich sofort „zuhause“ gefählt beim Lesen, was auch dem soften Schreibstil der Autoren geschuldet ist. Denn eines ist ja klar: komplexe Office-Software muß nicht auch noch umständlich erklärt werden. Schritt für Schritt zum entspannten Nachvollziehen werden die Vorgänge beschrieben.

Wie gewohnt bietet Data Becker leicht verstündliches Fachwissen zum moderaten Preis. Für die knapp 30 Euro bekommt man einen handfesten Gegenwert: eine gut gebundene Ausgabe, die nicht nach ein paar Sitzungen am PC in ihre Einzel-Seiten zerfüllt, mit hochweißem Papier, freundlichem Layout und Buchstaben, die groß genug sind, um auch nach einigen Stunden vor dem Monitor noch entspannt darin lesen zu können.

Über Oliver Springer 349 Artikel
Seit 2008 bin ich im Hauptberuf Blogger und schreibe für eigene Projekte und im Auftrag zu einer Reihe von Themen, darunter Kaffee, Internet, Mobilfunk, Festnetz, Video-on-Demand, Selbstmanagement und Musik … Zuvor hatte ich 14 Jahre lang als Moderator und Redakteur für den Radiosender JAM FM gearbeitet, wo ich später auch den Internetauftritt betreute. Mit einem meiner Radiokollegen gründete ich bereits 2002 die Urban Music Website rap2soul.de.

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